Ein Validation Print ist ein farblich akkurater Druck nach ISO 12647-8. Der Validation Print hat gegenüber dem Kontrakt Proof nach ISO 12647-7 höhere Farbtoleranzen und ist im Gegensatz zu diesem NICHT farb- und rechtsverbindlich.
Da auch preiswertere Digitaldrucksysteme in der Lage sind, durch laufende Kalibration und Profilierung Validation Prints zu erstellen, werden diese unter Kunstnamen wie “Design Proof”, “Schwaben Proof”, “ISO Raster Proof” und vielem mehr von zahlreichen Anbietern als Proofs verkauft. Auch die Firma Xerox lud zu “Proofen mit Xerox”-Veranstaltungen, obwohl derzeit kein Xerox System in der Lage ist, Kontrakt-“Proof” Qualität zu erreichen, sondern lediglich Validation-“Print” Standard erreicht. Eine Veranstaltung “Printen mit Xerox” hätte aber sicher wesentlich weniger Teilnehmer angesprochen.
Die Qualität und Leistungsfähigkeit eines Validation Print Systemes kann z.B. von der Fogra durch das Zertifikat “Validation Print Creation” überprüft und erteilt werden. Unternehmen, die für die Erstellung von Validation Prints durch die Fogra zertifiziert sind, dürften das FograCert Logo führen. Anhand der Zertifizierungsnummer kann auf der Website der Fogra einfach nachgeprüft werden ob es korrekt und gültig ist.
Ab Mittwoch, dem 21.2.2024 findet wieder das zweitätige Farbmanagement-Symposium der Fogra in München statt. Zum einen berichten dabei Farbmanagementexperten aus der Produktions-Industrie und -Mittelstand über ihren Stand der Implementation und Umsetzung von Farbmanagement, so in diesem Jahr Proctor & Gamble, L‘Oréal und Kärcher, aber auch aktuelle Entwicklungen in Bereichen wie ECG, Softproof und Hardcopy Proof werden vorgestellt und diskutiert. Einen eigenen Focus hat das Thema Decoration Proofing bekommen, das zeigt, wie anspruchsvolle dekorative Oberflächen erfasst, im Softproof korrekt dargestellt und anschließend auch korrekt gedruckt werden können. Für uns als Fogra-Mitgliedweiterlesen
Eine neue Generation von Farbmessgeräten drängt auf den Markt: Im Gegensatz zu den klassischen Messgeräten, die als vollständig gekapseltes System entweder als Colorimeter oder als Spektralphotometer erhältlich sind, und dann über eine Schnittstelle oder App die Daten an einen Computer liefern oder direkt anzeigen, bestehen die neue Generation von Farbmessgeräten nur noch aus einer Beleuchtung und Software, als Sensor wird die Optik eines zeitgemäßen iPhones von Apple verwendet. Bislang gab es ja zwei Messgeräte-Kategorien am Markt: Zum einen die Präzisionsgeräte, also Spektralphotometer von den Branchengrößen wie X-Rite oder KonicaMinolta, undweiterlesen
Ab sofort geht es deutlich einfacher und schneller: Im Proof-Shop lassen sich ganze Bestellungen oder einzelne Proofs direkt aus Ihrer Bestellhistorie erneut aufrufen und bestellen. So vermeiden Sie es, jedes Detail von Neuem einzutragen, und profitieren von der Sicherheit, dass alle Einstellungen exakt wie beim letzten Mal übernommen werden. Ein paar Klicks genügen, und Ihre Proofs sind erneut bestellt – zuverlässig, unkompliziert und zeitsparend. Was genau ist neu? In Ihrem Kundenkonto finden Sie Ihre Bestellhistorie. Dort gibt es zwei neue Möglichkeiten: Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden: So übernehmenweiterlesen
In der englischen Printweek reagierte PANTONE auf die deutliche Kritik an den neuen Farbfächern 2023 und erklärte einige der umstrittenen Neuerungen. Unter anderem wurde an den neuen Fächern kritisiert: PANTONE stellte daher klar: Die PANTONE Farbfächer sind KEINE verbindliche Referenz. Das wird in einer Folie eines Vortrages deutlich, den Jason J. Campbell, Solution Architect Professional Color Services bei PANTONE hielt. Auf Seite 9 des Vortrages sagt er über die PANTONE Fächer: Eine spannende Klarstellung, die so zahlreichen PANTONE Anwendern nicht bekannt war. Pantone-Produktmanagerin Joyce Stempkowski erklärte in der Printweek nunweiterlesen