Der Rendering Intent “perzeptiv” wird im Farbmanagement verwendet, um eine möglichst angenehme und visuell ansprechende Farbwiedergabe zu erzielen. Dieser Rendering Intent basiert auf der menschlichen Wahrnehmung von Farben und berücksichtigt, wie wir Farben empfinden und interpretieren.
Bei Verwendung des “Perzeptuellen” oder “perzeptiven” Rendering Intents werden die Farbwerte des Originals so angepasst, dass sie für das menschliche Auge natürlich erscheinen. Dabe werden die Farben so umgewandelt, dass sie im Zielfarbraum eine möglichst ähnliche visuelle Wirkung haben wie im Ausgabefarbraum.
Dieser Rendering Intent eignet sich besonders gut, wenn die genaue Farbwiedergabe nicht von entscheidender Bedeutung ist, sondern vielmehr eine “schöne” Darstellung angestrebt wird. Er wird oft in Bereichen wie der Bildbearbeitung von Imagebiildern verwendet.
Da die Wahrnehmung von Farben subjektiv ist, kann der “perzeptive” Rendering Intent von Person zu Person unterschiedlich wahrgenommen werden. Zudem kann er zu kleinen Verschiebungen in den Farben führen, um eine insgesamt harmonische Darstellung zu erzielen. Daher ist es wichtig, den “perzeptiven” Rendering Intent im Kontext des Projekts zu betrachten.
Neben dem “Perzeptuellen” Rendering Intent gibt es noch weitere Rendering Intents wie “Absolut farbmetrisch” und “Relativ farbmetrisch”, die oft ein besseres Ergebnis bieten können.
Auch dieses Jahr haben wir erneut Proofs für die Fogra-Zertifizierung erstellt und nach München-Aschheim zur Prüfung geschickt. Mit diesen Prüfdrucken, die wir nach drei verschiedenen Proofstandards und auf drei verschiedenen Papieren drucken, weisen wir nach, dass wir nicht nur durch interne Qualitätskontrollen und Checks hervorragende Proofqualität liefern, sondern die Qualität unserer Proofs auch durch externe Fachleute gemessen und bestätigt wird. Wir haben daher nun zum 12. Mal Prüfdrucke durch die Fogra zertifizieren lassen. Seit 2019 sind wir zugleich für die Darstellung von Sonderfarben “Spot-cert” zertifiziert. Wozu Fogra Zertifizierung? Die regelmäßigeweiterlesen
In den neuen PANTONE Fächern 2023 haben sich mehrere Fehler eingeschlichen. Sowohl im PANTONE Solid Coated als auch im Solid Uncoated Fächer finden sich Farben, bei denen die neuen Rezepturen falsch sind. Im PANTONE Solid Coated Fächer 2023 sind die PANTONE 107 C und die PANTONE 108 C von identischen Farbrezepten betroffen, sowie die PANTONE 113 C und die PANTONE 114 C. Bei unterschiedlichen Farben kann das ja so nicht der Fall sein. Mehrere Fehler im PANTONE Solid Uncoated Fächer 2023 Im PANTONE Solid Uncoated Fächer 2023 wird es nochweiterlesen
In diesem Jahr findet die Jahrestagung der Deutschen farbwissenschaftlichen Gesellschaft im Oktober in Dresden in der Sammlung Farbenlehre an der TU Dresden statt. Als Deutsche farbwissenschaftliche Gesellschaft betrachten wir das Thema Farbe unter verschiedenen Aspekten. Schwerpunkte unserer diesjährigen Tagung sind Farbe in Architektur und Kunst, Farbe in der Lichttechnik, Appearance – mehr als Farbe, Farbe bei HDR und Druck und Farbe interdisziplinär. Für das Tagungsprogramm konnten Vortragende aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft gewonnen werden. Im Vorfeld der Tagung findet ein Workshop statt zu: (1) Gleichabständige Farbstufung an Bildschirmen; (2) Farbsystemeweiterlesen
Eine neue Generation von Farbmessgeräten drängt auf den Markt: Im Gegensatz zu den klassischen Messgeräten, die als vollständig gekapseltes System entweder als Colorimeter oder als Spektralphotometer erhältlich sind, und dann über eine Schnittstelle oder App die Daten an einen Computer liefern oder direkt anzeigen, bestehen die neue Generation von Farbmessgeräten nur noch aus einer Beleuchtung und Software, als Sensor wird die Optik eines zeitgemäßen iPhones von Apple verwendet. Bislang gab es ja zwei Messgeräte-Kategorien am Markt: Zum einen die Präzisionsgeräte, also Spektralphotometer von den Branchengrößen wie X-Rite oder KonicaMinolta, undweiterlesen